Der Textil-Discounter KiK steht seit Längerem in den Schlagzeilen: sittenwidrige Löhne für deutsche Mitarbeiter, Rekordhalter in Rückruf-Aktionen, die nur selten beim Verbraucher ankommen und die Ausbeutung der Näherinnen in armen Ländern wie Bangladesch. Nun hat sich der NDR Chefreporter Christoph Lütgert diesem Thema erneut angenommen. Mehr…
Sie sind billig, flexibel und übernehmen jede lästige Aufgabe: Miet-Assistenten im fernen Osteuropa. Gerade Kleinunternehmer leisten sich inzwischen gern die anonymen Helfer für störende Büroarbeit – und schätzen, dass auch bizarre Privatwünsche klaglos und prompt erledigt werden. Mehr…
Wegweisendes Urteil: Ein Ex-Pizzabäcker muss Tausende Euro nachzahlen, weil er seinen Beschäftigten einen sittenwidrigen Stundenlohn von 1,32 Euro überwiesen hatte. Dadurch hatte er auch dem zuständigen Jobcenter geschadet – denn das musste die niedrigen Löhne aufstocken. Die CDU hat die Behörden nun zu weiteren Klagen aufgefordert. Mehr…
Berichte über Dumpinglöhne bewegen die Republik. stern.de zeichnet das Schicksal einer ausgebeuteten Schlecker-Mitarbeiterin nach. Ein Protokoll aus einer dunklen Ecke des Job-Markts. Mehr…
Sein Unternehmen steht derzeit als vermeintlicher Ausbeuter am Pranger, da will Anton Schlecker nicht länger schweigen. Der Gründer der Drogeriekette dementiert Lohndumpingvorwürfe und sagt, warum er die Verbindungen zur Zeitarbeitsfirma Meniar kappt. Mehr…
Leiharbeit kann so sinnvoll sein. Etwa dort, wo Unternehmen für einen kurzfristigen Auftragsboom zusätzliche Arbeiter benötigen. Die Unternehmen können die Aufträge erfüllen, Arbeitslose bekommen einen Arbeitsplatz. Doch wie der Fall der Drogeriekette “Schlecker” zeigt, gibt Leiharbeit Möglichkeiten zum Missbrauch. Mehr…
1,50 Euro pro Stunde, elf Stunden am Tag, sieben Tage die Woche: Subunternehmen der Deutschen Bahn sollen ihre Mitarbeiter systematisch ausgebeutet haben. Der Konzern distanziert sich von den Billigfirmen – hat von ihnen aber auch profitiert. Mehr…
Der Fall Schlecker, wo das Unternehmen versucht hat, mit einer selbst gegründeten Zeitarbeitsfirma die Löhne zu drücken, ist kein Einzelfall. Betroffen sind alle Branchen von Banken und Versicherungen bis hin zu Unternehmen im sozialen und medizinischen Bereich, so eine Arbeitsforscherin von der Universität Duisburg. Mehr…
Nach den Leiharbeit-Vorwürfen gegen die Drogeriekette Schlecker äußert sich eine Betriebsrats-Chefin. Sie berichtet vom Klima der Angst in den Filialen. Gewerkschafter sagen: Schleckers Lohn-Dumping sei kein Einzelfall. Sie fordern Mindestlöhne im Handel – und Ver.di ruft zum Schlecker-Boykott auf. Mehr…
Der Vorwurf ist heftig: Schlecker soll eine eigene Zeitarbeitsfirma gegründet haben, um Tarifverträge auszuhebeln und die Löhne zu halbieren. Die Drogeriekette weist das scharf zurück, spricht von einer Kampagne seitens der Gewerkschaft Ver.di. Trotzdem hat die Kritik erste Folgen. Mehr…
Vollzeit, Jahrzehnte bei einer Firma, gutes Gehalt, üppige Zusatzleistungen – das war einmal. Deutschlands Berufswelt steckt mitten im Strukturwandel, erklärt der Chef der Bundesagentur für Arbeit. Mehr…
Auch das K1-Magazin berichtet aktuell (nebst dem einen oder anderen) über die Schlecker XL GmbH des Anton Schlecker und das hauseigene Zeitarbeitsunternehmen, die Meniar Personalservice GmbH des Alois Over, welches zum systematischen drücken von Gehältern und Sozialleistungen zu Lasten jedes Steuerzahlers missbraucht wird! Mehr…
In dieser Reportage geht es erneut um das Lohndrücken nach Schlecker-Art durch die Strohmann-Konstruktion der Hinterhof-Leiharbeitsfirma Meniar Personalservice GmbH des Herrn Alois Over (Schlecker-Mitarbeiter und Entscheider in Personalfragen) nach einem bereits bekannten Verhaltensmuster des Schlecker-Gründers Anton Schlecker, welcher schon im Jahre 1998 wegen Lohndumpings rechtskräftig verurteilt wurde. Mehr…
Jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet für einen Niedriglohn. Bei den sogenannten atypisch Beschäftigten bekomme sogar jeder zweite Arbeitnehmer (49,2 Prozent) weniger als 9,85 Euro pro Stunde, sagte der Vizepräsident des Statistischen Bundesamts, Peter Weigl, am Mittwoch in Frankfurt. Mehr…
Mehr als jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland arbeitet bereits im Niedriglohnsektor. Ingesamt sind es 6,5 Millionen Menschen. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen hervor. Mehr…
Die Richter entschieden, dass die klagende ALG-II-Bezieherin keinen Discounter-Job für nur 4,50 Euro pro Stunde annehmen muss. Die Linke sieht in einem Urteil des Sozialgerichts Dortmund bereits Signalwirkung. Mehr…
Er hat mit Leiharbeitern auf dem Feld konkurriert, Pfandflaschen aus Mülleimern gefischt und sein Handy verscherbelt, um Essen zu kaufen: Ein Autor enthüllt mit seinem Selbstversuch die verschärfte Sozialgesetzgebung. Mehr…
Die bundesweit niedrigsten Stundenlöhne werden in Thüringen gezahlt: Mit 14,91 Euro Durchschnittslohn war der Freistaat im vergangenen Jahr Schlusslicht in Deutschland. Insgesamt ist das Lohngefälle erheblich. WELT ONLINE zeigt, in welchen Ländern wie viel gezahlt wird. Mehr…
Die Einkommensschere in Deutschland klafft auseinander: Einer neuen Studie zufolge sind die Realeinkommen von Geringverdienern binnen zehn Jahren um fast 14 Prozent gesunken – die der Reicheren um bis zu zehn Prozent gestiegen. Mehr…
Sonnenbranche in Image-Nöten: Laut einer gewerkschaftsnahen Studie zahlen Solarfirmen in Ostdeutschland Mini-Löhne, Tarifverträge gibt es nur in Ausnahmefällen, Betriebsräte werden systematisch behindert. Nutzen die Öko-Bosse die hohe Arbeitslosigkeit aus? Mehr…
Ausgebeutet, geklagt, gewonnen: Für einen Stundenlohn von 2,46 Euro brutto rackerte eine Praktikantin sechs Monate lang bei einer Agentur. Dann verklagte sie das Unternehmen – und bekam Recht. Ausbeutung durch “Wucherlohn” sei sittenwidrig, entschied ein Arbeitsgericht. Mehr…
Die Deutsche Bahn will Teile des Konzerns in Tochtergesellschaften ausgliedern. Betroffen sind rund 9000 Beschäftigte – vor allem Lokführer. Gewerkschaften sehen hinter dem Plan nur einen Grund: die Lohnkosten sollen gedrückt werden. Die Bahn und ihr zukünftiger Arbeitsdirektor Norbert Hansen widersprechen. Mehr…
Schwere Vorwürfe gegen die Arbeitsagentur: Jobcenter in NRW sollen rumänische Arbeitsverträge mit Stundenlöhnen von unter drei Euro vermittelt haben. Beschuldigt wird derzeit ein ARGE-Mitarbeiter in Remscheid. Mehr…
Raubtier-Kapitalismus statt christlicher Nächstenliebe: Nach ARD-Recherchen müssen Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen zusätzlich zu ihrem Einkommen Hartz-IV-Leistungen in Anspruch nehmen. Arbeitnehmervertreter sprechen von “Dumpinglöhnen”, die Lage sei schlimmer als bei Aldi und Lidl. Mehr…
Für Renault ist der Dacia Logan ein Goldesel, billig und sehr erfolgreich. Doch die Arbeiter der rumänischen Tochter haben sich nun eine 30-prozentige Lohnerhöhung erstreikt. Eine Erfahrung, die vielen Westkonzernen droht, denn in ganz Osteuropa steigen die Arbeitskosten. Stößt die Billigproduktion allmählich an ihre Grenzen? Mehr…