Guido Westerwelle hat die Nebeneinkünfte ordnungsgemäß deklariert: Dutzende Vorträge für Firmen und Verbände, juristisch alles einwandfrei. Politisch brisant sind solche Jobs aber doch – wenn es sich beim Auftraggeber um eine Liechtensteiner Bank handelt, bei der deutsches Schwarzgeld versteckt wurde. Mehr…
Für 2,5 Millionen Euro ist Wuppertaler Fahndern eine Steuer-CD angeboten worden. Sie stammt nach FOCUS-Informationen von einem Ex-Mitarbeiter einer Liechtensteiner Firma. Er berichtet über Details aus dem Schwarzgeld-Milieu. Mehr…
Dass ein Steuersünder per Gericht 7,3 Millionen Euro zurück erhält, mutet schon etwas skurril an. Dass er sich damit bei Weitem nicht zufrieden gibt, erscheint sogar raffgierig. Fakt ist: Der deutsche Unternehmer, dem das Landgericht Liechtenstein eine Entschädigung zugesprochen hat, will viel mehr Geld. Mehr…
Während in Deutschland über den Ankauf weiterer Daten mutmaßlicher Steuerhinterzieher diskutiert wird, hat ein verurteilter Deutscher in Liechtenstein Schadenersatz in Millionenhöhe erstritten. Eine frühere Tochtergesellschaft der Liechtensteiner Fürstenbank LGT muss dem Kläger 7,3 Millionen Euro zahlen. Mehr…
Tausende von vermögenden Steuersündern fliegen gerade auf, einige retten sich durch Selbstanzeige. Zwei Jahre nach dem Fall Zumwinkel, zwei Jahre nach dem Skandal um deutsche Steuerflüchtlinge, die ihr Geld nach Liechtenstein geschafft haben, geht es wieder um Anstand und Moral. Und wieder hat es den Anschein, als seien die Sitten in diesem Land verlottert – und zwar gerade in jenen Kreisen, die sich als gesellschaftliche Elite verstehen. Mehr…
Die FR erhielt aus Justizkreisen eine Aufstellung der Frankfurter Fälle, aus der hervorgeht, dass kein einziger Fall bearbeitet wurde (siehe Ausriss). Bei der Steuerfahndung eingegangen sind alle Fälle der Batliner-CD-Rom am 4. Dezember 2001. Alle 101 Liechtenstein-Fälle wurden am 12. Dezember 2001 ohne Bearbeitung oder gar steuerstrafrechtliche Verfahren “abverfügt” und zur “Sammelablage” gegeben. Mehr…
In Europa bröckelt das Bankgeheimnis. Nach Liechtenstein, Österreich und Andorra sieht sich auch die Schweizer Regierung gezwungen, sich den internationalen Steuerverfolgern anzuschließen. Mehr…
Nächste Woche steht der frühere Postchef Klaus Zumwinkel wegen Steuerhinterziehung vor Gericht. Er ist der prominenteste Angeklagte in der Serie der Liechtenstein-Prozesse. Ins Gefängnis wird er nach Ansicht etlicher Juristen wohl nicht müssen. Doch dafür muss er im Prozess den richtigen Ton treffen. Mehr…
Die Kontodaten der Liechtensteinischen Landesbank ruinierten den Ruf des Zwergstaates und lösten einen veritablen Steuerskandal aus. Der SPIEGEL konnte die Liste einsehen – sie liest sich wie ein Who’s who des Mittelstands. Mehr…
Im Strafprozess gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden der Mobilcom AG, Gerhard Schmid, hat die Staatsanwaltschaft am heutigen Montag zweieinhalb Jahre Haft wegen dreifachen Bankrotts gefordert. Mit Transfers nach Liechtenstein habe Schmid “zielgerichtet sein Vermögen dem Zugriff der Gläubiger entzogen”, sagte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer vor dem Kieler Landgericht. Mehr…
Das Fürstentum Liechtenstein hat nach über zweijährigen Verhandlungen ein wegweisendes Steuerabkommen mit den USA unterzeichnet. Danach können US-Behörden von 2010 an amerikanische Steuersünder auch in Liechtenstein verfolgen. Mehr…
Die Staatsanwaltschaft Bochum klagt den ehemaligen Post-Chef Klaus Zumwinkel wegen Steuerhinterziehung an. Zumwinkel soll Millionen am Fiskus vorbei in Liechtenstein angelegt haben. Mehr…
Dem Landgericht Rostock liegen Hinweise auf bisher unbekannte Konten vor. Anwälte eines Angeklagten hätten die Unterlagen dem Gericht übergeben, berichtete eine Zeitung. Auf den Konten sollen sich überwiegend Millionenbeträge befinden. Mehr…
Schweizer Großbanken und die LGT (Liechtenstein Global Trust) hintertreiben offenbar systematisch den Wunsch reuiger Steuersünder nach einer Selbstanzeige. Das berichtet das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ. Stattdessen werde den Steuersündern zu Anlagen in Singapur geraten. Mehr…
Ein Immobilienkaufmann aus Hessen ist im Zusammenhang mit der Liechtenstein-Steueraffäre zu einer der höchsten Geldauflagen in der Geschichte der Bundesrepublik verurteilt worden. Mehr…
Einmal waren die Steuerfahnder bereits ausgezogen, um unehrlichen Reichen das Fürchten zu lehren. Wer damals glaubte, davongekommen zu sein, wurde nun eines besseren belehrt. Mehr…
Steht in der Liechtensteiner-Steueraffäre eine neue große Razzia in NRW an? Entsprechende Hinweise aus Fahnderkreisen hat der Bochumer Oberstaatsanwalt am Freitag (25.04.08) gegenüber WDR.de zurückgewiesen. Schon jetzt gab es 180 Durchsuchungen und 200 Selbstanzeigen. Mehr…
Vielleicht hat der Skandal um Liechtensteiner Stiftungen nur einen Betrüger zu einem Bluff inspiriert. Vielleicht droht aber auch Deutschland eine weitere Steueraffäre, diesmal aus der Schweiz. Mehr…
Als Hauptschuldigen der Steueraffäre macht Liechtensteins Fürst Hans-Adam II. den deutschen Geheimdienst aus. Der BND habe das Fürstentum als Feindbild. Schon einmal hätten die Ermittler falsch gelegen. Mehr…
Erst die Kleinen, jetzt die Großen: Laut einem Medienbericht planen die Steuerermittler in der Liechtenstein-Affäre die zweite Welle von Durchsuchungen. Diesmal haben sie große Familienstiftungen im Visier, auch Konzern- und Großbetriebsprüfer kommen zum Einsatz. Mehr…