Betrogen und abgezockt fühlt sich der Wittenberger Bernhard Wika. Er hat bei der Liechtensteiner Teleshop Versandhandels AG Ware bestellt, zurückgeschickt, aber nur einen Teilbetrag erstattet bekommen. Mit Unterstützung unserer Zeitung kann er jetzt auch auf den anderen Teil hoffen. Mehr…
Beim stöbern bin ich auf sehr umfangreiche Analysen und Auswertungen aus früheren Dialerzeiten rund um den damaligen Kanzlei-Sozius von Herrn Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth (Rechtsanwalt Bernhard Syndikus) aufmerksam geworden. In den Berichten finden sich auch viele Einblicke und Schlüssel zum System der heutigen Abofallen: Mehr…
Vor zweieinhalb Jahren brachte eine Liechtensteiner Steuer-CD den Skandal um den ehemaligen Postchef Zumwinkel ins Rollen. Jetzt hat sich der frühere Mitarbeiter der Datendieb Heinrich Kieber zu Wort gemeldet – und wundert sich, warum bislang nur der Fall Zumwinkel bekannt wurde. Mehr…
Trotz vieler Spekulationen lassen sich Belege für die Existenz geheimer Konten des einstigen Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider bislang weder in Österreich, in Liechtenstein noch in der Schweiz auftreiben. Die Staatsanwaltschaften in Wien und Klagenfurt sowie die unab-hängige Antikorruptionsbehörde befassen sich mit der Sache. Mehr…
Eineinhalb Jahre nach seinem Unfalltod treibt der Kärntner Rechtspopulist Österreich um. Er soll viele Millionen Euro in Liechtenstein gehortet haben. Das wirft auch ein Licht auf das intransparente Parteienfinanzierungssystem des Landes. Mehr…
Im Zusammenhang mit Ermittlungen im Fall der Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) gerät der 2008 verunglückte Rechtspopulist Jörg Haider aus Österreich in ein neues Licht. Ermittler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz seien im Fürstentum Liechtenstein auf Briefkas-tenfirmen gestoßen, die Haider zuzurechnen seien, berichtete das österreichische Nach-richtenmagazin “Profil”. Haider habe zeitweise Zugriff auf 45 Millionen Euro gehabt. Mehr…
Immer wieder sprechen Verbraucher in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. vor, die Probleme mit dem Liechtensteiner Teleshop haben: Mit fadenscheinigen Gründen wird die Rücknahme der Ware im Zuge eines Widerrufs abgelehnt, statt den gezahlten Kaufpreis erhält der Verbraucher lediglich eine Gutschrift, ein Widerruf ist nur mit einer Rücksendenummer möglich, die aber nur über eine gebührenpflichtige 0900-Rufnummer zu erhalten ist oder aber der Teleshop reagiert gar nicht. Mehr…
Der Prozess gegen den Gründer und früheren Chef der Mobilcom AG, Gerhard Schmid, muss neu aufgerollt werden. Der 57-Jährige hatte mit seiner Revision am Bundesgerichtshof (BGH) Erfolg: Die Karlsruher Richter machten zahlreiche Lücken in dem Urteil des Landgerichts Kiel vom Januar 2009 aus. Aus ihrer Sicht haben die Kollegen in Schleswig-Holstein mit einer “falschen Sichtweise” geprüft, ob der einstige Börsenstar Vermögenswerte nach Liechtenstein beiseitegeschafft hat (Az.: 3 StR 314/09 – Urteil vom 29. April 2010). Mehr…
Das EU-Schnellwarnsystem Rapex soll vor allem dem schnellen Informationsaustausch dienen, wenn ein gefährliches Produkt gefunden wird. An dem Mechanismus beteiligen sich die 27 EU-Staaten, Liechtenstein, Norwegen und Island. Mehr…
Liechtenstein bremst die deutsche Steuerfahndung aus: Laut einem Pressebericht schränkt das Land das Rechtshilfeabkommen mit der Bundesrepublik nachträglich massiv ein – ein Affront gegen die Regierung in Berlin. Mehr…
Die Verbraucherzentrale Nordhrein-Westfalen warnt vor den Geschäftspraktiken der Teleshop Versandhandels AG. Bei den Verbraucherschützern häuften sich die Beschwerden über das Unternehmen aus Liechtenstein, das sein Sortiment über Internet und TV-Kanäle vertreibt. Mehr…
Guido Westerwelle hat die Nebeneinkünfte ordnungsgemäß deklariert: Dutzende Vorträge für Firmen und Verbände, juristisch alles einwandfrei. Politisch brisant sind solche Jobs aber doch – wenn es sich beim Auftraggeber um eine Liechtensteiner Bank handelt, bei der deutsches Schwarzgeld versteckt wurde. Mehr…
Für 2,5 Millionen Euro ist Wuppertaler Fahndern eine Steuer-CD angeboten worden. Sie stammt nach FOCUS-Informationen von einem Ex-Mitarbeiter einer Liechtensteiner Firma. Er berichtet über Details aus dem Schwarzgeld-Milieu. Mehr…
Dass ein Steuersünder per Gericht 7,3 Millionen Euro zurück erhält, mutet schon etwas skurril an. Dass er sich damit bei Weitem nicht zufrieden gibt, erscheint sogar raffgierig. Fakt ist: Der deutsche Unternehmer, dem das Landgericht Liechtenstein eine Entschädigung zugesprochen hat, will viel mehr Geld. Mehr…
Während in Deutschland über den Ankauf weiterer Daten mutmaßlicher Steuerhinterzieher diskutiert wird, hat ein verurteilter Deutscher in Liechtenstein Schadenersatz in Millionenhöhe erstritten. Eine frühere Tochtergesellschaft der Liechtensteiner Fürstenbank LGT muss dem Kläger 7,3 Millionen Euro zahlen. Mehr…
Tausende von vermögenden Steuersündern fliegen gerade auf, einige retten sich durch Selbstanzeige. Zwei Jahre nach dem Fall Zumwinkel, zwei Jahre nach dem Skandal um deutsche Steuerflüchtlinge, die ihr Geld nach Liechtenstein geschafft haben, geht es wieder um Anstand und Moral. Und wieder hat es den Anschein, als seien die Sitten in diesem Land verlottert – und zwar gerade in jenen Kreisen, die sich als gesellschaftliche Elite verstehen. Mehr…
Die FR erhielt aus Justizkreisen eine Aufstellung der Frankfurter Fälle, aus der hervorgeht, dass kein einziger Fall bearbeitet wurde (siehe Ausriss). Bei der Steuerfahndung eingegangen sind alle Fälle der Batliner-CD-Rom am 4. Dezember 2001. Alle 101 Liechtenstein-Fälle wurden am 12. Dezember 2001 ohne Bearbeitung oder gar steuerstrafrechtliche Verfahren “abverfügt” und zur “Sammelablage” gegeben. Mehr…
In Europa bröckelt das Bankgeheimnis. Nach Liechtenstein, Österreich und Andorra sieht sich auch die Schweizer Regierung gezwungen, sich den internationalen Steuerverfolgern anzuschließen. Mehr…
Nächste Woche steht der frühere Postchef Klaus Zumwinkel wegen Steuerhinterziehung vor Gericht. Er ist der prominenteste Angeklagte in der Serie der Liechtenstein-Prozesse. Ins Gefängnis wird er nach Ansicht etlicher Juristen wohl nicht müssen. Doch dafür muss er im Prozess den richtigen Ton treffen. Mehr…
Die Kontodaten der Liechtensteinischen Landesbank ruinierten den Ruf des Zwergstaates und lösten einen veritablen Steuerskandal aus. Der SPIEGEL konnte die Liste einsehen – sie liest sich wie ein Who’s who des Mittelstands. Mehr…
Im Strafprozess gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden der Mobilcom AG, Gerhard Schmid, hat die Staatsanwaltschaft am heutigen Montag zweieinhalb Jahre Haft wegen dreifachen Bankrotts gefordert. Mit Transfers nach Liechtenstein habe Schmid “zielgerichtet sein Vermögen dem Zugriff der Gläubiger entzogen”, sagte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer vor dem Kieler Landgericht. Mehr…
Das Fürstentum Liechtenstein hat nach über zweijährigen Verhandlungen ein wegweisendes Steuerabkommen mit den USA unterzeichnet. Danach können US-Behörden von 2010 an amerikanische Steuersünder auch in Liechtenstein verfolgen. Mehr…
Die Staatsanwaltschaft Bochum klagt den ehemaligen Post-Chef Klaus Zumwinkel wegen Steuerhinterziehung an. Zumwinkel soll Millionen am Fiskus vorbei in Liechtenstein angelegt haben. Mehr…
Dem Landgericht Rostock liegen Hinweise auf bisher unbekannte Konten vor. Anwälte eines Angeklagten hätten die Unterlagen dem Gericht übergeben, berichtete eine Zeitung. Auf den Konten sollen sich überwiegend Millionenbeträge befinden. Mehr…
Schweizer Großbanken und die LGT (Liechtenstein Global Trust) hintertreiben offenbar systematisch den Wunsch reuiger Steuersünder nach einer Selbstanzeige. Das berichtet das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ. Stattdessen werde den Steuersündern zu Anlagen in Singapur geraten. Mehr…