Erneuter Dämpfer für Internetabzocker: Der Anbieter einer Internetseite, auf der „Outlets“, also Fabrikverkäufe, nachgewiesen werden, muss die Kosten für die Nutzung der Seite deutlich machen und hat es zu unterlassen Verbraucher in Kostenfallen zu locken. Dies hat das Landgericht Frankfurt auf eine Klage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen entschieden. Mehr…
Gewerbetreibende suchen derzeit gehäuft Rat bei der Verbraucherzentrale, weil sie ungewollt in Zweijahres-Verträge geraten sind, die sie monatlich 47 Euro kosten. Gekommen ist es zu diesem Ärgernis nach Angaben von Günter Pfaff, Verbraucherberater mit Büros in Bad Salzungen und Schmalkalden, wie folgt: Die Unternehmen haben irgendwann ein Schreiben von einer sogenannten “Gewerbeauskunfts-Zentrale” bekommen. Mehr…
Schon mehrere Jahre zieht sich der Streit über die Einführung der “Porno-Top-Level-Domain” .xxx hin. Vorgeblich wegen formaler und technischer Mängel hatte die oberste Do-main-Verwaltungsbehörde ICANN mehrfach der Bewerbung der ICM Registry zur Verwaltung dieser TLD die Zustimmung verweigert. Tatsächlich hat wohl insbesondere die US-ame-rikanische Regierung große Vorbehalte gegen die Einführung einer Rotlicht-TLD. Mehr…
Die Applikationen (Apps) für Smartphones wie bspw. das iPhone von Apple werden immer beliebter. Dies haben auch sämtliche Mobilfunkanbieter bzw. die Telekommunkationsindustrie erkannt und sehen darin eine wichtige Umsatzquelle der Zukunft. Doch der noch sehr junge Markt ist leider bereits von kaufmännischen Subkulturen unterwandert, wie uns einige aktuelle Beispiele aus der Praxis aufzeigen können und werden. Mehr…
Der Verdacht einer Straftat in Zusammenhang mit Internet-System-Verträgen der Firma Euroweb veranlasst das AG Hoyerswerda, in Verbindung mit einem ähnlich gelagerten Fall, zur Aussetzung eines streitigen Urkundenprozesses. Mehr…
Unseriöse Partnervermittler spielen mit den Hoffnungen einsamer Singles und schrecken vor Abzocke nicht zurück. Dabei tarnen sie sogenannte Freizeitclub- als Partnervermittlungs-verträge. Zwischen den beiden Vertragsformen liegen – juristisch gesehen – Welten, so Matthias Wins, Jurist der Verbraucherzentrale Rostock. Er kennt diese unseriöse Masche und erklärt, wie Geschädigte dennoch aus dem Vertrag kommen. Mehr…
Die Drogeriekette Schlecker hat ein neues Hintertürchen entdeckt, um sich der eigentlich vereinbarten Abgeltung der Überstunden zu entledigen: Statt Geld bekommen die Mitarbeiter Stundengutschriften. Ver.di hofft jetzt auf eine schnelle Einsicht der Schlecker-Führung. Mehr…
Ein Geburtstagsangebot hat sich für die Pforzheimerin Irmtraut Bürkle-Schmalz als Vertragsfalle entpuppt. Die 83-Jährige wollte ein kostenloses Angebot eines Postfach-Anbieters nutzen und kündigte es nach eigenen Angaben fristgerecht – trotzdem soll sie nun bis Juni 2011 dafür zahlen – sagt sie. Mehr…
Die Nutzungsbedingungen von Anbietern wie Microsoft, Google oder Facebook sind gespickt mit Fallen. Doch ohne Zustimmung lassen sich Software und Webdienste nicht nutzen. Worauf man achten muss. Mehr…
Sie wollen nur dein Bestes, dein Geld. Dabei sind die modernen Nepper fintenreich: Fall-stricke in Verträgen, unberechtigte Abbuchungen, Mahnbriefe. 19 210 Mal wurde die Verbraucherberatungsstelle 2009 um Hilfe gebeten. Mehr…
Beim Bestellen in einem Internetshop kommt nicht automatisch ein gültiger Kaufvertrag zu-stande. Erst wenn es ein Angebot des Verkäufers gab, das der Käufer angenommen hat, ist davon auszugehen. Das Anbieten einer Ware auf der Homepage eines Internetshops ent-spreche lediglich dem Auslegen von Waren in einem Supermarktregal und stelle kein Angebot dar, sondern die Aufforderung an die Kunden, ein Angebot zu machen. Mehr…
Achtung Abzocke: In Bonn wird derzeit offenbar verstärkt versucht, unter dem Vorwand einer kostenlosen Energieberatung hochpreisige Verträge an den Mann zu bringen. Der Verbraucherzentrale liegen eine Reihe von Beschwerden darüber vor. In einem Fall unter-schrieb ein Hausbesitzer am Ende der “Beratung” einen Kaufvertrag über eine Haustüre im Wert von 6 500 Euro. Mehr…
Wie mit Tricks das Verbot der Anrufe bei Verbrauchern mit unterdrückter Rufnummer umgangen wird. Mex im Gespräch mit einem Insider, der die Maschen kennt. Mehr…
Auf der Suche nach dem Traumpartner fürs Leben geben vor allem ältere Singles Kontaktanzeigen eine Chance. Häufig mit dem bösen Erwachen, dass sie von den Agenturen zur Unterschrift teurer Verträge überredet werden, die durch clever genutzte Rechtsnischen schwer widerrufbar sind. Mehr…
Der Anrufer ist freundlich und weist auf ein bestehendes Vertragsverhältnis hin. Soll dieser Vertrag verlängert oder beendet werden, fragt er. “Um das Notwendige zu veranlassen, werden in diesen Fällen auch die angeblich schon vorliegenden Bankverbindungsdaten abge-fragt, damit sie im System abgeglichen werden können”, berichte die Verbraucherzentrale Brandenburg. Danach wird fleißig vom Konto abgebucht, obwohl der Angerufene keinen Vertrag geschlossen hat. Mehr…
Richter James Ware vom US-Bundesbezirksgericht in Norkalifornien hat einen Teil einer Sammelklage von iPhone-Nutzern gegen Apple zugelassen. Damit können sich alle US-amerikanischen Käufer des Smartphones, die damit eine zwei Jahre laufende Bindung an den Mobilfunkanbieter AT&T eingegangen sind, der im Oktober 2007 eingereichten Klage an-schließen. Darin werden Apple und AT&T vorgeworfen, mit der exklusiven Vertragsbindung gegen das Wettbewerbsrecht zu verstoßen. Mehr…
Der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica erhält in seinem Ringen um die Mehrheit am brasilianischen Mobilfunker Vivo Rückendeckung durch die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in einem Vertragsverletzungsverfahren gegen Portugal. Mehr…
Handy-Monatsabrechnungen in der Höhe von mehr als 100 Euro, Online-Verträge und Abos für “Dienstleistungen”, die niemand braucht: Geht es nach der SPÖ, sollen Telefon-Betrug und Abzocke im Internet bald der Vergangenheit angehören. “Da muss noch einiges getan werden”, sagte Justizsprecher Hannes Jarolim dazu am Montag. “Es muss eine gesetzliche Regelung geschaffen werden, die sicherstellt, dass es sich nicht auszahlt, auf diese Art Geschäfte zu machen.” Mehr…
Jugendliche sollen auch im Internet vor schädlichen Inhalten geschützt werden. Ein neuer Staatsvertrag, den die Ministerpräsidenten der Länder beschlossen haben, sieht Alterskennzeichnungen und Sendezeitbeschränkungen für Web-Seiten vor – angeblich ganz freiwillig. Genau das aber bezweifeln Kritiker. Mehr…
Die Europäische Union und die USA stehen kurz vor der Unterzeichnung eines neuen Bankdaten-Abkommens, obwohl die Zustimmung des Europaparlament keineswegs sicher ist. Trotz der Bedenken der Abgeordneten drückt die EU-Kommission aufs Tempo und will schon in den nächsten Tagen die zweite Version des umstrittenen Vertrags abschließen. Mehr…
Ob vermeintliche Gewinnmitteilungen in unberechtigte Kontoabbuchungen mündeten oder kryptische Klauseln in Verträgen – die Verbraucherzentrale in Bergisch Gladbach war 2009 für 15.566 Ratsuchende eine gefragte Anlaufstelle bei Verbraucherproblemen. Thorsten Steinwartz, Referent von Landrat Rolf Menzel, und Ingrid Koshofer als stellvertretende Bürgermeisterin von Bergisch Gladbach informierten sich bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2009 über das breitgefächerte Angebot der Verbraucherzentrale. Mehr…
Die Fehlerseite “Fehler HTTP 404 – Seite nicht gefunden” wird von Juni an die wohl am häufigsten aufgerufene Seite im WDR-Online-Angebot sein. 80 bis 90 Prozent der Internetbeiträge werden dann von den WDR-Servern gelöscht, viele Texte, Fotos, Videos und Audios werden nicht mehr abrufbar sein. Mehr…
Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Monaten bereits mehrmals über das Inkassounternehmen Proinkasso berichtet. Dieses hatte für ein Gewinnspieleintragungsservice das Inkassogeschäft betrieben. Das unseriöse daran war, dass in den uns bekannten Fällen selbst auf schriftliche Nachfrage keinerlei Beweis für einen etwaig kostenpflichtigen Vertragsschluss beigefügt war. Mehr…
Viele Mitgliedsbetriebe erhielten in letzter Zeit per Fax ein befristetes Angebot zu einem vermeintlichen Gratiseintrag in ein Branchenverzeichnis, das ausgefüllt an eine bestimmte Faxnummer retourniert werden soll. Ein derartiges Formular erweckt auf Grund der Abbildung von Länderwappen den Anschein, von einer behördlichen Stelle zu stammen. Liest man im Kleingedruckten genauer nach, erfährt man, dass es sich um einen kostenpflichtigen Auftrag mit einem monatlichen Mitgliedsbeitrag von EUR 180,00 und einer Vertragsbindung von zwei Jahren handelt. Mehr…
Das LG Koblenz verbietet dem Internetdienstleister 1&1 Internet AG, Angebote als Gratis-leistung anzupreisen, wenn diese nach einiger Zeit in kostenlose Abonnements übergehen. Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband. Im konkreten Fall hatte 1&1 seinen Neukunden ein kostenloses Sicherheitspaket mit Antivirus- und Firewall-Programm angeboten. Lediglich aus einem kleinen Hinweis ging hervor, dass es sich bei dem vermeintlichen Gratis-Angebot um einen Abonnement-Vertrag handelt, der sich automatisch verlängert, wenn der Kunde nicht innerhalb von sechs Monaten kündigt. Nach Ablauf der Freimonate sollte das Sicherheitspaket 4,99 Euro im Monat kosten. Mehr…