Wikimedia engagiert Tugendwächter

Wie viel Penisbilder verträgt eine Enzyklopädie? Die Frage expliziter Fotos sorgt seit Anfang Mai in der Wikipedia-Community für heftigen Streit. Nun hat der Vorstand der Wikimedia Foundation beschlossen, das Problem nicht selbst lösen zu können und hat einen externen Berater beauftragt, Empfehlungen für den Umgang mit potenziell anstößigen Inhalten zu entwickeln. Wikimedia engagiert Tugendwächter weiterlesen

Kartendienst: Google bekommt neue Probleme mit Chinas Zensur

Dem US-Internetkonzern Google drohen erneute Probleme in China. Im Moment prüft das Unternehmen neue Bestimmungen der chinesischen Behörden für Landkartendienste im Internet, wie eine Google-Sprecherin in Peking der Nachrichtenagentur AFP sagte. „China hat kürzlich weitreichende Regelungen im Zusammenhang mit Online-Kartendiensten eingeführt. Wir untersuchen nun diese Bestimmungen, um ihre Folgen für unsere Kartendienste in China nachzuvollziehen.“ Kartendienst: Google bekommt neue Probleme mit Chinas Zensur weiterlesen

US-Gericht weist Viacom-Klage gegen Google zurück

Google hat im Urheberrechtsstreit mit dem Medienkonglomerat Viacom Oberwasser gewonnen. US-Bundesrichter Louis Stanton entschied am Mittwoch in New York, dass die Google-Tochter YouTube alles in ihrer Macht stehende getan habe, um widerrechtlich eingestellte Videos zu entfernen. US-Gericht weist Viacom-Klage gegen Google zurück weiterlesen

Umstrittene Apple-Praxis: Datenschützer wettern gegen iPhone-Ortung

Das iPhone gilt als schick und smart – aber was viele nicht wissen: Apple speichert, wo sich die Nutzer befinden. So steht es zwar in der Datenschutzerklärung, doch Details verrät der Konzern nicht: Was genau wird wie lange wozu protokolliert? Experten verlangen Klarheit. Umstrittene Apple-Praxis: Datenschützer wettern gegen iPhone-Ortung weiterlesen

ICANN schmiedet Plan gegen Domain-Missbrauch

Registrare sollen künftig nicht nur mit kryptographischen Signaturen das Domain Name System (DNS) sicherer machen, sondern dem potenziellen Missbrauch von Domains auch mit einer strengeren Administration entgegenwirken. Eine Arbeitsgruppe der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat während des 38. ICANN-Treffens in Brüssel einen 12-Punkte-Plan präsentiert, wie die Registrare die „schwarzen Schafe“ aussortieren sollen. ICANN schmiedet Plan gegen Domain-Missbrauch weiterlesen

Britisches Gericht verurteilt „Chip-and-PIN“-Skimmer

Eine Bande von britischen Skimmern ist für die Manipulation von Kartenlesegeräten und das Auslesen von Kartendaten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Anders als beim herkömmlichen Skimming mit Vorsatzgeräten etwa auf Bankautomaten haben die Kriminellen die Kartenterminals in Tankstellen manipuliert – und zwar um die Daten von per Chip und PIN gesicherten Karten mitzuschneiden. Britisches Gericht verurteilt „Chip-and-PIN“-Skimmer weiterlesen

Razzia wegen Millionenbetrug mit Gratis-Gewinnspielen

Mit vorgetäuschten Gratis-Gewinnspielen soll eine deutschlandweit agierende Betrügerbande einen Millionenbetrag ergaunert haben. Bei einer Razzia in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Bayern wurden am Mittwoch fünf Personen verhaftet, wie die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilte. Gegen sie werde in rund 250 000 Fällen des gewerbs- und bandenmäßigen Betruges ermittelt. Razzia wegen Millionenbetrug mit Gratis-Gewinnspielen weiterlesen

Akte 2010 über Abzock-Routenplaner im Internet (Video)

Die Ferienzeit steht an: Aber wie komme ich mit dem Auto am schnellsten zum Urlaubsziel? Suchmaschinen bieten diverse Routenplaner an – auch den der Firma „Webtains“. Auf den ersten Blick ist er kostenlos – so denken Tausende und wundern sich 14 Tage später über eine Zahlungsaufforderung von satten 96 Euro. „Ich hatte einfach Angst vor den Folgen, dass es meine Nerven zu sehr belastet. Die Haben mit Anwalt und Gerichtsvollzieher gedroht – und dann habe ich gezahlt.“ Akte 2010 über Abzock-Routenplaner im Internet (Video) weiterlesen

Internet-Betrug: Schnäppchen-Abmahnung entlarvt sich selbst

Die Verbraucherzentrale Hessen warnt vor gefälschten Abmahnungen, die gerade zahlreich in deutschen E-Briefkästen landen. Auf den ersten Blick haben die Betrüger an alles gedacht – machen sich aber mit einem überraschenden Detail unglaubwürdig: Bescheidenheit. Internet-Betrug: Schnäppchen-Abmahnung entlarvt sich selbst weiterlesen

Musikindustrie will Links auf Filesharing-Dienste verbieten

BPI, der Verband der britischen Phono-Industrie, hat Google eine Abmahnung („Cease-and-Desist Order“) zukommen lassen. Die Vertreter der Musikindustrie verlangen von der Suchmaschine, es zu unterlassen, in den Ergebnissen auf neun in dem Schreiben genannte “one-click hosting” Websites zu verlinken, weil dort urheberrechtlich geschützte Werke verbreitet werden. Musikindustrie will Links auf Filesharing-Dienste verbieten weiterlesen

Revision des Urheberrechts: „Gezielt in die Konfrontation“

Musik, Literatur und Fotos – welchen Preis sollten Internetnutzer dafür zahlen? Und wer soll daran verdienen? Die Fronten sind verhärtet. Schuld ist der Gesetzgeber, sagt Hamburgs Justizsenator Steffen. n-tv.de hat mit dem Vorsitzenden der Justizministerkonferenz über Abmahnwellen, illegale Downloads und mögliche Lösungen gesprochen. Revision des Urheberrechts: „Gezielt in die Konfrontation“ weiterlesen

Die Abzocke mit dem Branchenbuch

Ein „neuer alter Stern am Himmel der Branchenbuch-Abzocker“ – glänzt er jetzt auch über dem Landkreis Diepholz? Die Firma GWE-Wirtschaftsinformation, die von der Polizeidirektion Husum diesen wenig schmeichelhaften Beinamen verpasst bekam, möchte jedenfalls von den Betreibern der Gaststätte Lampe in Bassum 596,06 Euro dafür haben, dass sie die Gaststätte in ihr Internetregister www.gewerbeauskunft-zentrale.de aufgenommen hat. Bernd und Helga Lampe hatten jedoch niemals einen Auftrag dafür erteilt. Die Abzocke mit dem Branchenbuch weiterlesen

30.000 Euro Streitwert für Upload einer Software in P2P-Tauschbörse

Der Upload einer einzigen Software in einer P2P-Tauschbörse rechtfertigt einen Streitwert von 30.000 Euro. Dem Inhaber der Nutzungsrechte steht darüber hinaus ein Schadenersatz von 3000 Euro zu, so das Amtsgericht Magdeburg. Bei dem Kläger handelte es sich um die Inhaberin der ausschließlichen Nutzungsrechte einer Software. Der Beklagte stellte diese Software urheberrechtswidrig zum Upload in einer P2P-Tauschbörse zur Verfügung. Der Kläger machte daraufhin gerichtlich Unterlassungs- und Schadenersatzansprüche geltend. 30.000 Euro Streitwert für Upload einer Software in P2P-Tauschbörse weiterlesen