In einem mit Spannung erwarteten Urteil hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte den Schutz sogenannter Whistleblower deutlich verbessert. Der Gerichtshof rügte die Bundesrepublik für ihre mangelnden Schutzmechanismen bei derartigen Vorgängen. In dem Fall ging es um eine Altenpflegerin, die 2005 bei der Polizei Anzeige gegen den Betreiber des Pflegeheimes erstattet, in dem die Klägerin arbeitete und in Folge dessen fristlos gekündigt wurde. Europäischer Menschenrechtsgerichtshof schützt Whistleblower weiterlesen
Archiv des Monats: Juli 2011
Cyber-Angriff: Hackergruppe Anonymous stiehlt Daten von der Nato
Nach der Festnahme von 16 Hackern durch die US-Behörden schlägt Anonymous zurück: Die Gruppe stahl ein Gigabyte Daten von der Nato und teilte dies auf Twitter mit. Cyber-Angriff: Hackergruppe Anonymous stiehlt Daten von der Nato weiterlesen
Steuerhinterziehung: USA klagen Schweizer Bankberater an
Ein Schweizer Bankberater soll mehr als 184 Millionen Dollar vor den US-Steuerbehörden auf Schweizer Konten versteckt haben. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm fünf Jahre Haft sowie eine Geldstrafe. Steuerhinterziehung: USA klagen Schweizer Bankberater an weiterlesen
Die Profiteure der neuen (alten) „Streaming-Portale“
Seit etwas über einem Monat überschlagen sich nun schon die Meldungen um das „Streaming-Portal“ Kino.to und die vermeintlichen „Nachfolger“ wie Video2k.tv und dem jüngst bekannt gewordenen Kinox.to, bei welchem es sich augenscheinlich um ein Kino.to-Backup aus März oder April 2011 handelt. Da „mittlerweile„ klar ist, dass Kino.to lediglich als „Goldesel“ für die Betreiber diente, sind nun auch die „Werbepartner„ in den Fokus der Ermittlungen geraten, welche nicht nur die durchaus üppigen Gewinne an die jeweiligen Portalbetreiber ausschütten, sondern sich dabei selbst „dumm und dusselig„ verdienen – und das nach wie vor. Die Profiteure der neuen (alten) „Streaming-Portale“ weiterlesen
Brinkumerin erhält skurrilen Anruf: Warnung vor Telefon-Abzocke
„Das ganze sollte 9,95 Euro im Monat kosten, man musste nur am Telefon ,ja‘ sagen“, erzählt die 65-Jährige. Der Betrag würde dann per Telefonrechnung abgebucht. Beim Rückruf bei der Münchener Telefonnummer (089/54319404) meldet sich wieder ein Band, allerdings heißt die Firma diesmal „Senioren Info Service“. Eine Weiterleitung zu einem menschlichen Gesprächspartner oder zu den AGBs per Tastendruck funktioniert jedoch nicht, die Leitung wird daraufhin unterbrochen. Brinkumerin erhält skurrilen Anruf: Warnung vor Telefon-Abzocke weiterlesen
Betrügerische Inkassoforderungen für Imvertec GmbH
Der Verdacht richtet sich den Angaben zufolge im ersten Fall gegen ein Unternehmen namens Imvertec GmbH mit Sitz in Duisburg. In den Schreiben mit Überweisungsträger wird behauptet, Imvertec habe „die Abwicklung der Gewinnspielkunden der MaxyWin übernommen, welche von der NEM Verlag GmbH Berlin an uns abgetreten wurden“. Angeblich geht es um Forderungen von 515 Euro. Betrügerische Inkassoforderungen für Imvertec GmbH weiterlesen
Stadt warnt vor Abzocke per Fax
Auf Willicher Stadtgebiet sind massenhaft Faxe einer „Gewerbeauskunft-Zentrale“ an Firmen und Vereine unterwegs, die für „Erfassung gewerblicher Einträge“ werben. Was sich zunächst wie ein unverfängliches Formular lese, in dem man „fehlende“ Daten ergänzen soll, entpuppe sich nach Auskunft der Stadtverwaltung bei genauerem Hinsehen als Angebot, das man – wenn man es denn ausfüllt und zurückfaxt – mit 956,40 Euro (plus Umsatzsteuer) bezahlen müsse. Stadt warnt vor Abzocke per Fax weiterlesen
Ominöse Paket-Zustellungs-Mitteilung
In diesen Tagen bekommen viele Verbraucher aus Mecklenburg-Vorpommern „Wichtige Paket-Zustellungs-Mitteilungen“. Die gelbe Karte im Briefkasten mit Poststempel und Unterschrift sieht auf den ersten Blick täuschend echt aus: „Wichtige Paket-Zustellungs-Mitteilung“ steht auf der Karte zu lesen, außerdem ist eine sechsstellige Paketnummer angegeben. Ominöse Paket-Zustellungs-Mitteilung weiterlesen
Akte 2011 vom 19.07.11: Möbel-Bestellung im Internet (Video)
Wir berichteten in der Vergangenheit des öfteren über einen Rattan Möbel Onlineshop der anscheinend die Kunden nicht beliefert. Trotz mehrfachen Nachfragen von Seiten der Redaktion von Akte2011 sind immer noch Geschädigte da, die auf ihre Möbel von Herrn Wobig warten. Akte 2011 vom 19.07.11: Möbel-Bestellung im Internet (Video) weiterlesen
Deutsche Zentral Inkasso – Der Held gegen Abzocke
Na denn man schnell drauf auf den Zug: In einer aktuellen Pressemitteilung bietet die Deutsche Zentral Inkasso dem von Rechtsprofessor Hoeren gegründeten runden Tisch gegen Internetabzocke volle Unterstützung zu. Sehr löblich vom obersten Kassierer der wohl populärsten Abofalle Deutschlands outlets.de – vielleicht ist das ja ein erster Hinweis, dass die Deutsche Zentral Inkasso ohne Wenn und Aber den Weg der Rechtschaffenheit weitab jeder Abzocke beschreiten will. Deutsche Zentral Inkasso – Der Held gegen Abzocke weiterlesen
Dreiste Betrugsmasche mit gewonnenem Auto
Einem besonders dreisten Fall von Betrug ist eine Pensionistin aus dem Bezirk Schärding auf den Leim gegangen. Der 68-Jährigen wurde per Telefon mitgeteilt, dass sie bei einem Gewinnspiel ein Auto gewonnen hätte. Dreiste Betrugsmasche mit gewonnenem Auto weiterlesen
Banking-Trojaner täuschen fehlgeleitete Gutschriften vor
Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor einer neuen Betrugsmasche, bei der Unbekannte ihre Opfer glauben machen, diese hätten irrtümlicherweise eine Gutschrift auf ihr Bankkonto erhalten. Das System des Opfers wird dafür mit einer Schadsoftware infiziert, die nach dem Login in den Onlinebanking-Account einen angeblichen Hinweis der Bank anzeigt. Banking-Trojaner täuschen fehlgeleitete Gutschriften vor weiterlesen
Verbraucherzentrale empfiehlt: Vorsicht bei der Abgabe persönlicher Daten
„Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“ Täglich werden viele Menschen so oder in ähnlicher Form per Post, im Internet und am Telefon abgezockt, berichtete jetzt die Siegener Verbraucherzentrale, die im gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein agiert. Verbraucherzentrale empfiehlt: Vorsicht bei der Abgabe persönlicher Daten weiterlesen
Inkassounternehmen: Explosion der Kosten
In einem der SZ vorliegenden Fall lag die Forderung ursprünglich bei 34,45 Euro – am Ende aber bei 880,18 Euro. Auf drei DIN-A4-Seiten wurde dem Schuldner detailliert aufgelistet, wofür die zusätzlichen Kosten angefallen sein sollen, zum Beispiel für „vorl. Zahlungsverb. GV UGV“ oder für „KontoFK. 3/2006“ oder für „VA mit EV Antrag“, oder es handelt sich um Zinsen, die mal 5,12 Prozent, mal 13,25 Prozent und mal 6,62 Prozent betragen. Inkassounternehmen: Explosion der Kosten weiterlesen
Sexuelle Übergriffe in der katholischen Kirche: Entschädigung für 560 Missbrauchsopfer
Bis zu 5000 Euro, in Härtefällen mehr: Die katholische Kirche wird nach SZ-Informationen fast alle Opfer sexueller Gewalt in der Kirche entschädigen – zumindest jene, die einen Antrag gestellt haben. Warum sich nur eine Minderheit der Betroffenen zu diesem Schritt durchringen kann. Sexuelle Übergriffe in der katholischen Kirche: Entschädigung für 560 Missbrauchsopfer weiterlesen