Für den Betrug mit gefälschten Überweisungen ist ein 45-Jähriger zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Ulm blieb mit seinem Urteil am Dienstag unter der Höchststrafe von sechseinhalb Jahren, die dem Angeklagten in einer Verfahrensabsprache für sein Geständnis zugesichert worden war. Haftstrafe für Betrug mit Geisterkonten weiterlesen
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Mann muss nach Betrug mit Medizintechnik vier Jahre in Haft
Das Landgericht Gera hat am Mittwoch einen Mann zu vier Jahren Haft verurteilt, der serienmäßig Urkunden gefälscht, eine Scheinfirma gegründet und illegal Medizintechnik vertrieben hat. Insgesamt hatte der Betrüger einen Schaden von mehr als einer halben Million Euro verursacht. Mann muss nach Betrug mit Medizintechnik vier Jahre in Haft weiterlesen
Abofalle: Drohung mit SCHUFA-Eintrag ist rechtswidrig
Die Zeiten, in denen die Betreiber von Abofallen das große Geld machen konnten, scheinen so ganz allmählich dem Ende zuzugehen – immer mehr Gerichte entscheiden inzwischen Verbraucher-orientiert, wenn es um Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Abofallen im Internet geht. So auch im vorliegenden Fall. Abofalle: Drohung mit SCHUFA-Eintrag ist rechtswidrig weiterlesen
Kein Glück mit „Ulli, 53“: Frau schildert Erfahrungen mit Flirt-SMS-Chat
Trotz Warnungen von Schwester und Onkel glaubte eine 52-jährige Bankangestellte im Flirt-SMS-Chat an das große Glück. Am Ende zahlte sie rund 25 000 Euro für gut 12 000 verschickte Kurznachrichten. Vor dem Kieler Landgericht schilderte die Frau am Montag im Prozess um mutmaßliche millionenfache Abzocke mit Flirt-SMS ihre Erfahrungen mit einem „Ulli, 53“, der sich später als professioneller Chatter eines Call-Centers herausstellte. Kein Glück mit „Ulli, 53“: Frau schildert Erfahrungen mit Flirt-SMS-Chat weiterlesen
Fünf Jahre Haft für Internet-Betrüger
Das Bonner Landgericht hat am Freitag einen Internet-Händler wegen Betrugs zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Im November 2009 begann der Verkäufer mit dem Betrug seiner Kunden, um Umsatzsteuerschulden in Millionenhöhe zu begleichen. Fünf Jahre Haft für Internet-Betrüger weiterlesen
25 000 Euro für Flirt-SMS: Frau als Zeugin vor Gericht
Sie suchte im Flirt-SMS-Chat einen Traumpartner, doch bekam nur eine Albtraumrechnung: Für gut 12 600 SMS wurden mehr als 25 000 Euro fällig. Von Montag an soll die Frau vor dem Kieler Landgericht als Zeugin aussagen. In dem Prozess geht es erneut um die Frage: Wurde sie wie viele andere Betroffene auch im Chat unter einer teuren Kurzwahl-Nummer gnadenlos abgezockt, wie die Anklage meint? 25 000 Euro für Flirt-SMS: Frau als Zeugin vor Gericht weiterlesen
LG Paderborn: Unwirksame AGB können nicht abgemahnt werden
Seit dem Inkrafttreten des „neuen“ UWG am 30.12.2008 war eigentlich geklärt, dass fehler-hafte AGB-Klauseln einen Wettbewerbsverstoß darstellen und daher auch von Mitbewerbern abgemahnt werden können. Das LG Paderborn hat aktuell allerdings überraschend ent-schieden, dass unzulässige AGB wettbewerbsrechtlich nicht zu beanstanden sind. LG Paderborn: Unwirksame AGB können nicht abgemahnt werden weiterlesen
Jürgen Schneider: Deutschlands beliebtester Betrüger
Der bekannteste deutsche Pleitier Jürgen Schneider hat die Nähe zum Zwielicht nicht aufgegeben. Jetzt muss er sich erneut wegen des Verdachts auf Betrug vor Gericht verantworten. Zwar geht es im Vergleich zu seinem ersten Prozess um Peanuts – doch Läuterung sieht wohl anders aus. Jürgen Schneider: Deutschlands beliebtester Betrüger weiterlesen
TV-Film über Textildiscounter Kik: Das schäbige Geschäft der Preisdrücker
Billig, billig, billig: Das ist die Devise des Textilhändlers Kik. Möglich werden die Dumping-preise durch die miese Bezahlung von Mitarbeitern und Nähern, wie jetzt ein sehenswerter ARD-Film zeigt. Das Unternehmen räumt Fehler ein – doch ist das glaubwürdig? TV-Film über Textildiscounter Kik: Das schäbige Geschäft der Preisdrücker weiterlesen
Porsche: Abfindung für Wiedeking erzürnt Großaktionäre
Porsche droht neuer Ärger mit einer Gruppe von Aktionären. Beim Landgericht Stuttgart reichten drei Großaktionäre einen Antrag auf Sonderprüfung ein. Mit dem Antrag wollen sie unter anderem die Rechtmäßigkeit der millionenschweren Abfindung für die früheren Porsche-Lenker Wiedeking und Härter prüfen lassen. Porsche: Abfindung für Wiedeking erzürnt Großaktionäre weiterlesen
Tankstellenfusion: Dem Kartellamt schwant Schlimmes
Der Ölkonzern Total kann nach einem Gerichtsurteil Tankstellen des Konkurrenten OMV übernehmen. Das Kartellamt war dagegen – und dafür gab es gute Gründe. Tankstellenfusion: Dem Kartellamt schwant Schlimmes weiterlesen
Internetbetrug: Kunden in 2036 Fällen abgezockt
Das ist superdreist: Ein Mann aus Meckenheim soll Internetkunden in großem Stil abgezockt haben. 2036 Betrugsfälle werden ihm vorgeworfen. In nur drei Monaten soll er einen Schaden von einer dreiviertel Million verursacht haben. Seit heute muß er sich dafür vor dem Bonner Landgericht verantworten. Internetbetrug: Kunden in 2036 Fällen abgezockt weiterlesen
Urteil: Millionen-Betrüger kommen glimpflich davon
Beide Gauner kamen trotz hoher Schadenssumme mit Bewährungsstrafen davon. Der Staats-anwalt hatte die Männer aus Arnsberg und Plettenberg wegen gewerbsmäßigen Betruges in sieben Fällen angeklagt. Urteil: Millionen-Betrüger kommen glimpflich davon weiterlesen
Sparvorwahl wird zur teuren Nummer: PM2 kassiert Telefonkunden ab
Ohne seine Telefonkunden zu informieren, stellte kürzlich der Call-by-Call-Anbieter PM2 Tele-communication GmbH (Sparvorwahl 01056) die freiwillige Preisansage ab und erhöhte gleich-zeitig kräftig die Tarife. Auch zahlreiche niedersächsische Kunden erhielten Schreiben von der Inkassofirma acoreus Collection Services GmbH aus Neuss über mehrere hundert Euro. Das Landgericht Darmstadt (Urteil vom 31.05.2010, Az.: 20 O 95/10) hat diese Praxis mittlerweile unterbunden. Sparvorwahl wird zur teuren Nummer: PM2 kassiert Telefonkunden ab weiterlesen
Eine Bestellung im Internet ist kein Kaufvertrag: Internetshops müssen bestellte Waren nicht liefern
Beim Bestellen in einem Internetshop kommt nicht automatisch ein gültiger Kaufvertrag zu-stande. Erst wenn es ein Angebot des Verkäufers gab, das der Käufer angenommen hat, ist davon auszugehen. Das Anbieten einer Ware auf der Homepage eines Internetshops ent-spreche lediglich dem Auslegen von Waren in einem Supermarktregal und stelle kein Angebot dar, sondern die Aufforderung an die Kunden, ein Angebot zu machen. Eine Bestellung im Internet ist kein Kaufvertrag: Internetshops müssen bestellte Waren nicht liefern weiterlesen