Zwei Betrüger-Banden haben über Monate Schnäppchenjäger im Internet geprellt und dabei mindestens eine halbe Millionen Euro erbeutet. Die international arbeitenden Kriminellen sollen seit Mitte vergangenen Jahres über das Netz zum Schein Nutzfahrzeuge wie Radlader, Bagger und Muldenkipper zum Verkauf angeboten haben, teilten die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Polizei in Minden am Freitag mit. Mehr…
Ein Insasse der JVA Kaisheim muss nun noch länger hinter Gittern ausharren – und zwar wegen eines Briefmarken-Betruges. Sachwert: 55 Cent. Wäre der Häftling ein unbescholtener – also nicht vorbestrafter – Bürger, hätte ihn laut Staatsanwalt kein Prozess erwartet. Doch er ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Mehr…
Abzocke im Internet ist nicht automatisch strafbar. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt wird ein groß angelegtes Betrugsverfahren gegen die Premium Content GmbH aus der Carl-Zeiss-Straße „vermutlich einstellen“… Mehr…
Katja Günther bleibt straffrei. Die Staatsanwaltschaft München hat die Ermittlungen gegen die umstrittene Anwältin eingestellt. Günther sei bei ihrem Inkasso für Abofallen im Internet weder Betrug noch Nötigung oder gar Erpressung nachzuweisen. Mehr…
Die Staatsanwaltschaft Essen und die Gelsenkirchener Kripo ermitteln seit Monaten in einem umfangreichen Betrugsverfahren. Im Visier: Alphascout, ein Gewinnspiel-Anbieter aus der Altstadt. Mehr…
Einige Aussteller müssen jetzt ohne Exponate auskommen: Polizei und Staatsanwaltschaft haben auf der Cebit mehrere Messestände durchsucht und Geräte wegen des Verdachts auf Patentverletzungen beschlagnahmt. Im Gegensatz zu früheren MP3-Razzien war das Vorgehen diesmal gut vorbereitet. Mehr…
Es ist ein vorläufiger Tiefpunkt in dem Skandal um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche: Erstmals hat es eine Razzia in einem Kloster gegeben. Die Münchner Staatsanwaltschaft durchsuchte das oberbayerische Kloster Ettal. Und der nächste Sturm rollt schon an. Mehr…
Den wegen Schutzgelderpressung verdächtigen türkischen Zwillinge aus Offenbach wird auch Geldwäsche und Betrug vorgeworfen. Die Ermittler durchsuchten im Zusammenhang mit diesen Anschuldigungen am Montag Banken in Frankfurt und Darmstadt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Offenbach mitteilten. Mehr…
Vor dem Landgericht Essen hat die Staatsanwaltschaft im Prozess gegen Professor Christoph Broelsch am Montag (22.02.10) vier Jahre Haft gefordert. Ihm wird Bestechlichkeit und Betrug vorgeworfen. Er soll Patienten bevorzugt operiert haben, die vorher gespendet hatten. Mehr…
Ein Schulbezirk im US-Staat Pennsylvania soll seine Schüler per Web-Cam ausspioniert haben. Eltern eines 15-Jährigen reichten bereits Klage ein. Jetzt haben Bundesstaatsanwälte vom Lower Merion School District die Herausgabe von Dokumenten verlangt, die Licht in die Sache bringen sollen, wie die Zeitung The Philadelphia Inquirer am Samstag berichtete. Mehr…
Im milliardenschweren Schmiergeld-Skandal bei Siemens hat die Staatsanwaltschaft München Anklage gegen den früheren Siemens-Vorstand Thomas Ganswindt erhoben. Ihm werde unter anderem Korruption vorgeworfen, sagte ein Sprecher der Behörde am Freitag. Zu weiteren Details wollte er sich nicht äußern. Mehr…
Der Konstanzer Vermögensverwalter Armin Jejkal wird wegen Betrugs in Millionenhöhe angeklagt. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft brachte er mindestens 260 Anleger um insgesamt 18,5 Millionen Euro. Der Mann sitzt bereits seit Juni in Untersuchungshaft. Mehr…
Seit Monaten verfolgen Filmbranche und Staatsanwälte Kino.to, das größte deutschsprachige Raubkopie-Portal im Internet. Aber der Erfolg will sich nicht einstellen. Die Fahnder verlieren sich zwischen Irland, Spanien, Russland und der Pazifikinsel Tonga. Mehr…
Das Telefon klingelt kurz, der Angerufene glaubt, ein Gespräch verpasst zu haben, und ruft zurück. Was viele dabei nicht ahnen: Sie wählen eine teure 0137-Nummer. Gegen vier Hintermänner solcher Lockanrufe hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück jetzt Anklage vor dem Landgericht erhoben. Bundesweit 785.000 Betroffene gingen den Beschuldigten auf den Leim. Mehr…
Beim Bau der Kölner Nord-Süd-U-Bahn soll bewusst nachlässig gearbeitet worden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb gegen zwei Arbeiter. Dass das Stadtarchiv im März 2009 aus diesem Grund einstürzte, gilt derzeit jedoch als unwahrscheinlich. Mehr…